Neues Dresdner Heizsystem spart viel Geld

Dresden: Die junge Start-up-Firma „123 SmartEnergy GmbH“ hat etwas völlig Neues auf den Markt gebracht: eine hochmoderne und zudem preisgünstige Technik, mit der Hotels, Pensionen und Bürogebäude ihre Heizkosten und ihren CO2-Ausstoß um bis zu einem Drittel reduzieren können. Das Umrüsten der Technik ist nach nur wenigen Minuten erledigt.   

„Das können nur wir.“, sagt Diplomingenieur Norman Zilian. Der Produktmanager des Dresdner Start-up-Unternehmens „123 SmartEnergy“ tippt auf einen, kleinen weißen Würfel. „Das ist der Cube, die zentrale Steuerungseinheit. Durch die Verknüpfung mehrerer Cubes können wir die Zimmertemperatur in mehreren Gebäuden in völlig verschiedenen Städten mit nur einem Mausklick regeln.“

Der Vorteil: Mit der Technik und der Software von „123 SmartEnergy“ lassen sich die Heizkosten und der CO2-Ausstoß um bis zu 35 Prozent senken. Studien der Deutschen Energieagentur „dena“ bestätigen das. Diese unabhängige und bundesweit anerkannte Beratungseinrichtung sieht in der geschickten Regelung der Heizung die größten finanziellen Einsparpotentiale. Selbst Dachsanierung oder Außendämmung bringen nicht so viel.

Dazu kommt: Solche Baumaßnahmen sind mit Investitionskosten zwischen 55 und 100 Euro pro Quadratmeter enorm teuer. „Das ist bei unserer Lösung anders.“, erklärt Produktmanager Norman Zilian. „Unsere Kunden brauchen nur neue digitale Heizkörperthermostate, Fensterkontakte und die Cubes. Die Kosten dafür liegen bei 3-5 Euro pro Quadratmeter. Das ist unschlagbar günstig.“ Und, wer will, kann die Technik auch selbst einbauen. Das geht ganz schnell: Alle Heizkörper erhalten die neuen Thermostate, die sich ganz einfach anschrauben lassen. Zudem werden die Fenster mit Sensoren ausgerüstet.

Wird nun ein Fenster zum Lüften geöffnet, schickt der Sensor sofort ein Signal an das Thermostat und die Heizung schaltet sich aus. Wird das Fenster geschlossen, geht die Heizung automatisch wieder an. Jeder dieser Vorgänge wird dem Cube gemeldet. Der schickt die Informationen weiter aufs Smartphone, Tablett oder auf den PC, von wo aus alles kontrolliert und gesteuert werden kann.

Für Hotelbetreiber besonders interessant: Wenn zum Beispiel eine ganze Reisegruppe auscheckt, kann über den Computer am Empfang auch gleich in allen verlassenen Hotelzimmern die Heizung mit abgeschaltet werden. „Unser System ist aber auch für öffentliche Gebäude sinnvoll.“, ergänzt Norman Zilian. „So könnte beispielsweise die Heizung aller Dresdner Schulen von nur einem Hausmeister geregelt werden, ohne dass der dafür durch die Stadt fahren müsste.“

 

Diese Pressemitteilung wurde von 123 SmartEnergy herausgegeben.

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