Wie stark steigen die Strompreise 2014?

Stromkunden müssen ab 2014 mit Preiserhöhungen von ca. 20 % rechnen. Ein Grund ist die steigende Belastung der Verbraucher durch die Netzentgelte und die Erhöhung der EEG-Umlage von 5,28 auf 6,1 Cent pro kWh. (Prognose Greenpeace, Ökoinstitut)

Steigt die EEG-Umlage wie prognostiziert an, beträgt die Belastung im kommenden Jahr für einen Durchschnittshaushalt (3.500 Kwh) ca. 215 Euro – allein für die Zusatzabgabe. Hinzu kommen noch die automatisch mitsteigende Mehrwertsteuer und höhere Stromnetzentgelte. 

Nicht die Energiewende, sondern die industriefreundliche Klimapolitik der Bundesregierung sei dafür verantwortlich, sagen zwei Studien, die heute vorgestellt werden. (Audio-Beitrag anhören)

Energieintensive Unternehmen können sich von den Netzentgelten ganz oder teilweise befreien lassen. Zusätzlich weißt das EEG-Umlagekonto ein hohes Minus von 2,2 Milliarden Euro auf. (Konto: Einnahmen aus der Umlage gegen Ausgaben für die Erneuerbaren-Förderung) Eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) ist im Gespräch. Allerdings kann die Politik an den bisher angefallenen Kosten nichts mehr ändern.


Wie hoch ist das Sparpotenzial?

Die Preise an den Strombörsen sinken, aber nur wenige Energieunternehmen geben diese Preise an die Verbraucher weiter. Der Stromkunde hat es in der Hand und muss selbst die Strompreisbremse ziehen. Das Sparpotential liegt bereits jetzt bei ca. 30%. Je nach Wohnort sind beim Strom bis zu 300 Euro Ersparnis drin sein, wie Experten von “Finanztest” durchgerechnet haben.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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