Herausforderungen bei Smart Energy stehen im Mittelpunkt bei der European Utility Week im Amsterdam RAI

Einzigartige Smart-Energy-Plattform behandelt alle Aspekte des Energieversorgungsgeschäfts

Etwa 8.000 führende Köpfe aus der Energieversorgungsbranche und Anbieter der neuesten Technologie kommen zur European Utility Week für die jährliche Smart-Energy-Invasion im Amsterdam RAI vom 15. - 17. Oktober zusammen. Es ist die größte Konferenz und Ausstellung der Branche in Europa. Bei der diesjährigen Veranstaltung werden völlig neue Inhaltsbereiche behandelt, wie u. a. Smart Cities, Lösungen für die Integration und Speicherung von erneuerbaren Energien. Gleichzeitig stehen auch wichtige sich entwickelnde Themen im Mittelpunkt: IuK & Datenmanagement sowie Netzsicherheit. Auch Smart Metering, Übertragung und Verteilung sowie die Einbeziehung des Endverbrauchers bleiben wichtige Themenschwerpunkte.

Die Veranstaltung beinhaltet eine internationale Ausstellung mit mehr als 350 Lösungsanbietern und 200 Fachrednern aus der Branche. Es werden etwa 8.000 Konferenzteilnehmer und Expo-Besucher erwartet, einschließlich Vertretern von mehr als 300 führenden Energieversorgungsunternehmen.
Im Ausstellungsbereich wird es neben Sitzungen am runden Tisch bei den Innovations- und Technologieplattformen noch weitere inhaltsbasierte Interaktion geben; außerdem steht ein umfangreiches Debattierforum im Rahmen der erheblich erweiterten Energy Experience (Energieerfahrung) auf dem Programm.

Zum ersten Mal hat die Veranstaltung ein überspannendes Thema – ‚Pulling in one direction‘ (zu Deutsch: ‚An einem Strang ziehen‘) – das den Präsentationen eine zentrale Rationale verleiht und einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung der Debatte zu Smart-Energy bietet. 

Herausforderungen für die Energieversorgungsbranche
„Die Herausforderungen, denen sich der Strommarkt gegenübersieht, sind bekannt“, so Jon Stretch, Executive Vice President von Landis+Gyr EMEA. „Wie ein System, das auf einseitig ausgerichteten Energieflüssen von großen, zentralisierten Kraftwerken aufgebaut wurde, zu einem multidirektionalen und dynamischen Stromversorgungssystem umzuwandeln ist, wobei ein erheblicher Teil der Entwicklung im Verteilungsnetz stattfinden wird … wird sehr kompliziert sein, und die Transformation wird weder einfach noch schnell vorangehen, aber sie kommt.“ Landis+Gyr und Toshiba, globale Technologieführer im Bereich Smart Energy, sind gemeinsame Platin-Sponsoren auf der European Utility Week.

Im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Entwicklungen in Europa meint Stretch, er sei von der fehlenden Aktivität in den vergangenen Jahren überrascht. „Wir warten seit fünf Jahren darauf, dass die ‚Smart-Metering-Welle‘ Europa überrollen wird, doch Entwicklungen waren unglaublich langsam. Es besteht eine Gesetzgebung auf europäischer Ebene und die Technologie ist reif und zum Feldeinsatz bereit, Einsätze bleiben jedoch aus. Bei einigen der größeren Länder gibt es Ansätze einer Bewegung, doch noch keinen Beginn der Einsätze. Wenn man sich an Erfahrungen orientiert, sind auf dem Weg noch einige Schwierigkeiten zu erwarten.“

Ein weitaus ehrgeizigeres Ziel – eine „smartere“ Gemeinschaft
Herr Katsutoshi Toda, Chief Technology Executive der Toshiba Corporation, dagegen ist erfreut über die schnelle Geschwindigkeit, mit der sich Smart-Grid-Branchen und -Technologien bewegen und entwickeln. Auch ist er angenehm überrascht von dem „starken Interesse und der Unterstützung aus unterschiedlichen Branchensektoren. Die Art und Weise, wie diese ihre Zusammenarbeit und den Wunsch nach einem effizienteren Energiesystem zum Ausdruck bringen, ist einfach überwältigend. Jeder sollte sich bewusst machen, dass Smart Grids nicht nur zu einem intelligenteren Energiesystem beitragen, sondern auch als wesentliche Fundamente dabei dienen können, andere Ziele, wie einen intelligenteren Transport und intelligentere medizinische und Sicherheitssysteme, zu erreichen. All dies sollte zusammenkommen und uns bei unserem weitaus ehrgeizigeren Ziel helfen – eine „smartere“ Gemeinschaft.“

Netzänderungen zum Erreichen von Europas Zielen erforderlich
Während Energieversorgungsunternehmen sich eifrig bemühen, um die europäischen Energie-Benchmarks in den nächsten Jahren zu erfüllen, müssen sie erhebliche und aufwändige Änderungen in ihren Netzen vornehmen, insbesondere im Hinblick auf die Ermöglichung des Ausbaus von Smart Grids und erneuerbaren Energiequellen, glaubt Linda Jackman, Group Vice President Industry Strategy bei Oracle Utilities, die die diesjährige Veranstaltung als Gold-Sponsoren unterstützen. 

Sie fügt hinzu: „Der Kampf, die notwendigen Modifikationen in einer kosteneffektiven Weise umzusetzen, ist eine sehr aktuelle Herausforderung, die die Energieversorgungsanbieter betrifft. Tatsächlich bleibt, obwohl der Umfang dieser Änderungen jetzt schon seit ein paar Jahren bekannt ist, eine umfangreiche Lücke im Branchenwissen und den IT-Fertigkeiten, die noch immer die Modernisierungsbemühungen für die Mehrzahl der Energieversorgungsunternehmen behindert.“

Investitionen in Netzmodernisierung erforderlich
Laut Mark de Vere White, President Electricity bei Itron, ein weiterer Gold-Sponsor bei der später in diesem Monat in Amsterdam stattfindenden European Utility Week, „besteht eine Schlüsselherausforderung für Europa in der Beschleunigung der Investitionserfordernisse für die Modernisierung der Netzinfrastruktur und zur Ermöglichung des Übergangs der Märkte in Unterstützung der EU-Roadmap im Hinblick auf die Erzeugung eines nachhaltigen, kohlenstoffarmen Energiemarkts. Einem kürzlichen EU-Bericht zufolge befinden sich Investitionen in den allgemeinen Energiesektor auf einem historischen Tiefstand. Positiv zu vermerken ist, dass die Lösung dieser Makro-Herausforderung neue Märkte in Energiedienstleistungen und breitgefächterte Lösungen zur Nachfragereaktion sowie auch Lösungen zum Konsumenten- und Netzmanagement ermöglichen werden.“

Höhepunkte der Programmeröffnungssitzung der European Utility Week:
• EU Smart Energy Market Design – The Importance of Pulling in One Direction
(EU-Smart Energy Marktdesign – Die Bedeutung davon, gemeinsam an einem Strang zu ziehen)
Andreea Strachinescu, Leiter der Einheit für neue Energietechnologien, Innovation und saubere Kohle, Einheit C2, Generaldirektorat für Energie, Europäische Kommission, Belgien
• Reinventing the Backbone of Europe's Future Growth: Steps Towards the Energy Systems of the Future
(Das Rückgrat für Europas zukünftiges Wachstum neu erfinden: Schritte zu den Energiesystemen der Zukunft)
Jan Mrosik, CEO, Siemens Smart Grids, Deutschland 
• Cyber Security: Updates from the Frontline
(Cyber Security: Updates von der Front)
Mike Smith, leitender Cyber-Richtlinienberater, Büro für Stromlieferung und Energiezuverlässigkeit, Energieministerium, USA 
• How To Be Liked By Your Customer – Introducing Branding Strategies for the Energy Industry
(Wie man sich bei seinen Kunden beliebt macht – Vorstellung von Branding-Strategien für die Energiebranche)
Peter Economides, Eigentümer und Gründer von Strategic Brand Consultancy, Felix BNI
• Podiumsdiskussion – How to Achieve an Economically Viable Smart Energy Market Design? (Wie kann ein ökonomisch machbares Smart-Energy-Marktdesign erreicht werden?)
Moderator:
- Chris King, Vorsitzender, Smart Energy Demand Coalition, Belgien
- Rainer Hinrichs-Rahlwes, Präsident, European Renewable Energy Council (EREC) 
- Bente Hagem, Vize-Vorsitzende von ENTSO-E 
- Remko Bos, Direktor der Energieabteilung für die Behörde für Verbraucher und Märkte, Niederlande, und Mitglied von CEER 
- Jan Mrosik, CEO, Siemens Smart Grids, Deutschland 
- Mike Smith, leitender Cyber-Richtlinienberater, Büro für Stromlieferung und Energiezuverlässigkeit, Energieministerium, USA 

Veranstaltungsdaten und -ort: 
Programmeröffnungssitzung: 10.00 - 12.30 Uhr, 15. Oktober 2013
Konferenz und Expo: 15. - 17. Oktober 2013
Ort: Amsterdam RAI, Niederlande

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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