Gebäudesanierung: Brancheninitiative »Wärme im Dialog« stellt Sechs-Punkte-Papier vor

Berlin (23.10.13). Am heutigen Mittwoch beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU/CSU und der SPD. Die Brancheninitiative »Wärme im Dialog« hat ein Eckpunktepapier zur Ausgestaltung einer modernen und nachhaltigen energetischen Gebäudesanierung als Kernstück der Energiewende verabschiedet. In dem Sechs-Punkte-Papier plädiert die Initiative für den Ausbau der Energieeffizienz im Gebäudebereich als dringlichste und am schnellsten umzusetzende Maßnahme.

Ab heute steht das Thema Energiewende wieder mit ganz oben auf der politischen Agenda. Aus diesem Anlass hat die Brancheninitiative »Wärme im Dialog« ein Papier erstellt, in dem sie die wichtigsten Punkte rund um das Thema Energieeffizienz und energetische Gebäudesanierung für die Verhandlungspartner zusammenfasst. Wichtigstes Ziel muss es sein, über die nächsten Jahre verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine entsprechende Investitionssicherheit für alle Beteiligten bieten.

„Die Initiative setzt bisher in erster Linie auf den Dialog mit den Bürgern rund um die Themen energetische Sanierung und Wärmedämmung. Jetzt treten wir zudem in den Dialog mit den Koalitionsverhandlungspartnern und legen ihnen unsere Forderungen vor“, so die Träger von Wärme im Dialog. Kernforderung ist und bleibt eine solide haushaltsunabhängige Finanzierungsbasis über steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten.
„Um jährlich 2% des Gebäudebestandes durch Einsatz von Wärmedämmung zu sanieren, sind die jetzt vom Bundesrat geforderten 2 Mrd. €/Jahr ein Minimum. Eine haushaltsunabhängige Lösung, wie beispielsweise die Finanzierung mittels eines Umlagesystems, sollte ebenfalls offen diskutiert und angestrebt werden", heißt es in dem Papier.
Das Sechs-Punkte-Papier im Wortlaut finden Sie auf www.waerme-im-dialog.de/presse.html

Diese Pressemitteilung der Brancheninitiative "Wärme im Dialog" wurde auf openPR veröffentlicht.

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