„Energieeffizienz lohnt sich – für den Klimaschutz und die Betriebe“

Mit diesen Worten hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau vergangene Woche in Berlin vorgestellt.

Das Bundesprogramm stellt die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung dar.  Schmidt sieht in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der CO2-Emmissionen. Zudem würde eine höhere Energieeffizienz die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt steigern.

Die Maßnahmen des Programms des Bundeslandwirtschaftsministeriums erfolgen in zwei Bereichen. Um Informationsdefizite abzubauen und Möglichkeiten zur Steigerung des Energieeinsparpotenzials aufzuzeigen, wird sowohl die Energieberatung als auch der Wissenstransfer gefördert. Durch sogenannte Energieeffizienztische soll die Netzwerkbildung unterstützt werden. Die Energieberatung durch einen zugelassenen Sachverständigen1 soll betriebliche Energiekonzepte entwickeln und deren Umsetzung begleiten.

Den zweiten Maßnahmenbereich stellen die Investitionen dar. Dies können Einzelmaßnahmen sein zum Ersatz oder Umrüstung einzelner Anlagen. Gefördert werden aber auch die Optimierung von Systemen zur Verminderung des Energieverbrauchs sowie der Neubau von Niedrigenergie-Gebäuden (Gewächshäuser, Kühllager) für die pflanzliche Erzeugung.

Das Bundesprogramm steht den landwirtschaftlichen und gärtnerischen Produktionsbetrieben ab dem 1. Januar 2016 bis Ende 2018 mit insgesamt 65 Millionen Euro Fördergeldern zur Verfügung.

 

1 Seit dem 2. November 2015 können Anträge auf die Zulassung als Sachverständige im Rahmen des Bundesprogramms eingereicht werden. Wichtige Informationen finden Sie dazu bitte hier.

 

Quellen:

http://taspo.de/wirtschaft-und-politik/neues-bundesprogramm-energieeffizienz-vorgestellt/#.VkQ8Tl6pQaN

http://www.ble.de/DE/04_Programme/07_Energieeffizienz/Energieeffizienz_node.html

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